Elefantenjagen

INFORMATIKER

jagen Elefanten, indem sie Algorithmus A ausführen:

<dl> <dt> 1 begin</dt> <dt> 2 <</dt> <dt> 3  Gehe nach Afrika</dt> <dt> 4  Beginne am Kap der guten Hoffnung</dt> <dt> 5  Durchkreuze Afrika von Süden nach Norden bidirektional in Ost-West-Richtung</dt> <dt> 6  Für jedes Durchkreuzen tue</dt> <dt> 7  <</dt> <dt> 8   Fange jedes Tier, das Du siehst</dt> <dt> 9   Vergleiche jedes gefangene Tier mit einem als Elefant bekannten Tier</dt> <dt>10   halte an bei Übereinstimmung</dt> <dt>11  ></dt> <dt>12 ></dt> </dl>
ERFAHRENE PROGRAMMIERER
verändern Algorithmus A, indem sie ein als Elefant bekanntes Tier in Kairo plazieren, damit das Programm in jedem Fall korrekt beendet wird.
ASSEMBLER-PROGRAMMIERER
bevorzugen die Ausführung von Algorithmus A auf Händen und Knien.
SQL-PROGRAMMIERER
verwenden folgenden Ausdruck:
SELECT Elefant FROM Afrika.
NATURAL-PROGRAMMIERER
lassen sich von ADABAS einen Elefanten bringen.
LOGO-PROGRAMMIERER
reiten durch Afrika auf ihrer Schildkröte.
COBOL-PROGRAMMIERER
tun dies auf einem Dinosaurier.
BASIC-PROGRAMMIERER
bevorzugen jedoch einen mit Samt ausgepolsterten Einspänner, bei dem die Bremsen ständig angezogen sind.
C-PROGRAMMIERER
bestimmen zuerst mit sizeof() die nötige Speichermenge für einen Elefanten, versuchen diese zu allozieren, vergessen dabei das Ergebnis abzuprüfen und schießen dann mit wilden Pointern auf den Elefanten.
C++PROGRAMMIERER
bestehen darauf, daß der Elefant eine Klasse sei, und somit schließlich seine Fang-Methoden selbst mitzubringen habe. Und wenn der Elefant Afrika verlassen sollte, dann wird ja automatisch sein Destruktor ausgelöst.
PASCAL-PROGRAMMIERER
markieren zuerst einen Punkt auf der Landkarte, schreiben dann END davor und träumen davon, daß Nikolaus Wirth von einem Elefanten totgetrampelt wird.
MODULA-PROGRAMMIERER
importieren einen Elefanten aus/von einem Zoo.
LISP-PROGRAMMIERER
bauen einen Irrgarten aus Klammern und hoffen, daß sich der Elefant darin verirrt.
MATHEMATIKER
jagen Elefanten, indem sie nach Afrika gehen, alles entfernen, was nicht Elefant ist und ein Element der Restmenge fangen.
ERFAHRENE MATHEMATIKER
werden zunächst versuchen, die Existenz mindestens eines eineindeutigen Elefanten zu beweisen, bevor sie mit Schritt 1 als untergeordneter Übungsaufgabe fortfahren.
MATHEMATIKPROFESSOREN
beweisen die Existenz mindestens eines eineindeutigen Elefanten und überlassen dann das Aufspüren und Einfangen eines tatsächlichen Elefanten ihren Studenten.
INGENIEURE
jagen Elefanten, indem sie nach Afrika gehen, jedes graue Tier fangen, das ihnen über den Weg läuft und es als Elefant nehmen, wenn das Gewicht nicht mehr als 15% von dem eines vorher gefangenem Elefanten abweicht.
WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTLER
jagen keine Elefanten. Aber sie sind fest davon überzeugt, daß die Elefanten sich selber stellen würden, wenn man ihnen nur genug bezahlt.
STATISTIKER
jagen das erste Tier, das sie sehen n-mal und nennen es Elefant.
UNTERNEHMENSBERATER
jagen keine Elefanten. Und viele haben noch niemals überhaupt irgendetwas gejagt. Aber man kann sie stundenweise engagieren, um sich gute Ratschläge geben zu lassen.
SYSTEMANALYTIKER
wären theoretisch in der Lage, die Korrelation zwischen Hutgrösse und Trefferquote bei der Elefantenjagd zu bestimmen, wenn ihnen nur jemand sagen würde, was ein Elefant ist.
SAP-SYSTEMINGENIEURE
erklären das erstbeste Tier zu einem Elefanten und passen Ihre Vorstellungen eines Elefanten an dieses Tier an.
MICROSOFT
kauft einen Elefanten aus dem Zoo in Seattle, kopiert ihn massenhaft, redet aller Welt ein, daß jeder einen bräuchte und daß dieser die ideale Ergänzung zu MS Office sei und exportiert 14 Mio. Stück nach Afrika.

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